Die aus dem Mittelalter und unter Denkmalschutz stehende Spitalkirche "Heilige Dreifaltigkeit" ist direkt neben dem Schnupftabakmuseum zu finden. Der Name rührt von der nahe gelegenen ehemalligen Wallfahrtskapelle zur Hl. Dreifaltigkeit am Brudersbrunn her. Im Jahr 1803 wurde das darin verehrte Wallfahrsbild der Hl. Dreifaltigkeit in die Spitalkirche verbracht.
Neben der Spitalkirche wurde das Spital für die armen, später auch kranken Leute errichtet. Belegt war das Spital 1609 mit neun, im Jahre 1615 bereits mit 23 "armen Leuten". Ein eigener Spitalsammler wurde jährlich entsandt, um für das Armenhaus zu sammeln. 1742 wurde gemäß der Stadtchronik "das arme Spital durch die feindlichen Husaren totaliter in Aschen gelegt, auch alles, was sich hierinne befunden, völlig verbrunnen." Dabei wurde auch die Spitalkirche vernichtet.
Nach einem Brand wurde sowohl das Spital als auch die Rokoko-Kirche 1759 wieder aufgebaut.
Auch wenn in der Kirche keine Gottesdienste mehr gefeiert werden, gehört sie zu den Kleinoden der Stadt und sollte unbedingt besucht werden. Ganzjährig geöffnet.
Die Kirche ist bis heute in städtischem Besitz. Im alten Spital befindet sich heute das Schnupftabak- und Stadtmuseum und der Marienkindergarten.
An der Spitalkirche startet der Dreifaltigkeitsweg (Wanderweg 2) auf den Frauenberg zur Wallfahrtskapelle Brudersbrunn
täglich geöffnet von 10 bis 17 Uhr, kann gelegentlich auch geschlossen sein, je nach Witterung
| Samstag | 10:00 - 17:00 |
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