Der Veteranen- und Kriegerbund unter seinem Vorstand Karl Maier veranlasste 1913 die Aufstellung eines Kriegerdenkmales für die Gefallenen im Feldzug 1870/71 am Kirchenvorplatz. Die überlebensgroßen Figuren bestehen aus Offenstettener Kalkstein, der Sockel aus Granit. Die beiden Münchner Bildhauer Josef Voggenreuther und Max Grübl gestalteten das Denkmal.
Die Namen der Toten sind in der einstigen Ölbergkapelle, heute Kriegergedächtniskapelle (am Chorraum der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt angebaut), der Nachwelt überliefert. Jedes Jahr am Volkstrauertag (zwei Sonntage vor dem 1. Advent) wird an die Toten mit Gottesdienst und Kranzniederlegung gedacht.
Der Reservisten- und Soldatenverein Grafenau kümmert sich seit Jahrzehnten liebevoll um das Denkmal. Auch die Kriegergedächtniskapelle wurde unter ihrer Regie und Übernahme der Kosten vor einigen Jahren aufwändig restauriert. Hierfür gilt ein herzlicher Dank!
ganzjährig frei zugänglich
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